Members/Membres
Samir Amin,
Economist
Noam Chomsky,
Professor
of Linguistics
Costa Gavras,
Film Director
Albert Jacquard,
Scientist
José Saramago,
Nobel Laureate, (Literature)
Jean.-Pierre Vernant,
Historian
(Collège de France)
*
Hélène Antoniadis-Bibicou,
Historian
André Guillou, Historian
Maurice Godelier,
Anthropologist
Alain Joxe, Sociologist
Pierre Vidal-Naquet,
Historian
(Professors at Ecole des Hautes
Etudes en Sciences Sociales)
*
Paul Noirot, Publisher
Roland Sublon
Dean, Theology Faculty
(Strasbourg)
Jean Ziegler,
Sociologist, Geneva,
UN Special Rapporteur
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Supporters
Soutenu par
C. Fuehre;
Pastor, Leipzig
Harold Pinter
Playwright
Edward Said
Professor
of Literature
Immanuel Wallerstein,
Sociologist
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Manifest
für Iran
Gemäß
den Richtlinien der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und den danach
von den Vereinten Nationen angenommenen Erklärungen, setzt sich Comité
International pour la Transition à la Démocratie (CTTDI) die Aufgabe dazu
beizutragen, den Übergang der jetzigen Regierungsform in Iran zu einer
Republik, die auf einer parlamentarischen Demokratie und der Trennung von
Staat und Kirche gründet zu erleichtern – entsprechend dem Willen des
iranischen Volkes. Um dieses Ziel zu erreichen, wird CITDI alle zur Verfügung
stehenden gesetzlichen, demokratischen und gewaltlosen Möglichkeiten nutzen.
CITDI bemüht sich insbesondere darum, die internationale öffentliche Meinung
und das Interesse von Persönlichkeiten, die sich für die Menschenrechte
einsetzen, darauf zu richten, dass jene unter Druck gesetzt werden, die sich
an eine Macht klammern, die dem Willen des Volkes entgegensteht.
Wir
sind uns sowohl der jetzigen internationalen Lage und der Anstrengungen zur
Besitzergreifung der unermesslichen natürlichen Ressourcen Vorderasiens als
auch der Tatsache bewusst, dass Iran – im 20. Jahrhundert Mittelpunkt der
Region – heutzutage das größte Hindernis für die Verwirklichung dieser
Anstrengungen bildet. Unter diesem Gesichtspunkt gehen wir davon aus, dass
ein friedlicher Übergang Irans in eine demokratische Republik – ohne
Einmischung religiöser Autoritäten in Angelegenheiten des Staates – es den
entscheidenden Kräften der Gesellschaft – Lohnabhängigen, Frauen, der Jugend,
Studenten und Professoren, die in den letzten sechs Jahren ihren Willen zur
Demokratie unter Beweis stellten – ermöglicht, die Hauptrolle im Schicksal
ihres Landes zu spielen. Ein solcher Übergang könnte der gesamten Region das
Schreckgespenst eines Bürgerkriegs in Iran ersparen – eine Tragödie mit unberechenbaren Folgen
für die Region und eine Welt, die nach friedlichem Zusammenleben strebt.
Bestenfalls wären die Folgen einer solchen Tragödie nicht geringer als jene,
die mit der Wende durch die iranische Revolution 1979 eintraten.
Zweifellos
wäre ein solch demokratisches Iran machtvolles und zentrales Element für die Errichtung und Sicherung von Frieden in der
Region. Dadurch würden Möglichkeiten geschaffen, die Ressourcen in der Region
gerecht zu fördern, für wirtschaftlichen Fortschritt und das Wohl der Eigner
zu sorgen sowie die wirtschaftlichen Interessen der Länder, die Zugang zu
ihnen benötigen, zu befriedigen.
Auf dem Weg zur Errichtung einer säkularen
demokratischen Republik wird CITDI alle Anstrengungen unternehmen,
1.
um sich ohne Vorbehalte für die Schaffung der elementaren Freiheiten
einzusetzen;
2.um
die Freiheit der Medien und Journalisten zu gewährleisten;
3.
um sich – ungeachtet politischer oder religiöser Bekenntnisse - um die
Freilassung aller politischen
Gefangenen zu bemühen;
4.
um dazu beizutragen, dass die willkürliche Herrschaft illegaler Gerichte, die
gegen die Menschenrechte verstoßen haben, abgeschafft wird;
5.
um dabei zu helfen, dass Bedingungen geschaffen werden, unter denen
Verantwortliche für Verschleppung und Ermordung iranischer Dissidenten und Intellektueller
vor Gerichte gestellt werden, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit nach neuen universellen Gesetzen bestrafen;
6. und um schließlich
dazu beizutragen, dass Bedingungen geschaffen werden, unter denen unter
Schirmherrschaft internationaler Persönlichkeiten ein Referendum durchgeführt
werden kann, durch das die Bevölkerung Irans seinem Willen nach einer
demokratischen Zukunft , voller Souveränität über wirtschaftliche Ressourcen
zur Entwicklung und dem Wohl des Landes Ausdruck verleiht, so dass friedliche
und gerechte Voraussetzungen in Vorderasien und dem Rest der Welt geschaffen
werden.
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